Die Gründergeneration

Johann-Jacob Locher-Oeri (1806–1861), aus einer Pfarrersfamilie stammend, gründet mit 24 Jahren 1830 in Zürich ein Baugeschäft. Zahlreiche von der Firma Locher ausgeführte oder unter deren Beteiligung erstellte Bauten prägen noch heute das Stadtbild von Zürich.
Das Wirkungsfeld wird mit Filialen in Aarau (Zschokke) und St. Gallen (Näff) ausserkantonal erweitert. Ab 1850 werden auch Eisenbahnstrecken und Wasserkraftanlagen realisiert. Locher-Oeris Einsatz beim Brand von Glarus (in der Funktion als Kommandant des Baukorps der städtischen Löschanstalten) hat eine tödliche Lungenentzündung zur Folge.
 

Bauten von 1830 bis 1863

Bahnstrecken

Bahnstrecke zwischen Olten und Aarburg mit den Bahnhöfen Olten und Aarburg
Bahnstrecke zwischen Turgi und Koblenz mit den Viadukten Döttingen und Koblenz

Brücken

Münsterbrücke Zürich, Kosten: 91'000 Gulden

Hochbauten

ETH Zürich, Maurer- und Steinhauerarbeiten, Kosten: 113'000 Franken, Architekt: Gottfried Semper
Töchterschule beim Grossmünster, Zürich
Villa Wesendonck, heute Museum Rietberg